Sonderevent

rFactor rF3 Kalender

 

Kommende Events

13.05.2008

LFS Rookie Cup 2 2008 4-4

14.05.2008

FUN-CUP 5. Event

15.05.2008

CM Rattlesnake Point-GTC 76

18.05.2008

LFS Langstreckenpokal Saison 4 Lauf 9

20.05.2008

GPLLP/Rookiecup Mosport

Allgemeines VR-RACE-Reglement

 

§ 1 Teilnahme

Jeder Fahrer muss den Kostenbeitrag pro Kalenderjahr entrichtet haben und mit seinem wirklichen Namen im Portal und im Forum angemeldet sein. Jeder Teilnehmer muss über eine Internetanbindung mit mindestens 128 Kbyte Up- und Download verfügen. Teilnehmer mit ISDN sind startberechtigt, sofern sie Kanalbündelung nutzen.
Mit der Anmeldung erklärt jeder Fahrer, das Reglement und die entsprechenden gridspezifischen Regelungen vollständig gelesen und akzeptiert zu haben.

§ 2 Verhalten auf dem Server

§ 2.1 Allgemeines Verhalten

Eine freundliche, zuvorkommende und höfliche Umgangsform wird jederzeit vorausgesetzt. Dieses schließt neben den Fahrern auch Freiwillige und Offizielle ein.
Obszöne Ausdrücke jedweder Form und Güte werden nicht toleriert und haben den sofortigen Ausschluss aus dem Event zur Folge. Diese Regelung betrifft den aktuellen Rennbetrieb, Chat oder Voicechat (Teamspeak), sowie die Renn-Nachbesprechung im VR-Forum. In schweren Fällen kann der Ausschluss aus der Liga die Folge sein.

§ 2.2 Beitritt zum Rennen

Die Server sind jeweils ca. 30 Minuten vor Beginn des Qualifyings zum Beitritt freigegeben (vgl. Zeitpläne). Die Fahrer werden angehalten, zur Minderung allgemeiner verbindungsbezogener Probleme (z.B. Bildsteher durch Nachladen neuer Fahrzeuge, Kollisionen mit nicht geladenen Fahrzeugen) vor Beginn des Qualifyings beizutreten.
Ein Joinen während der Qualifikation ist grundsätzlich erlaubt. Dabei gilt für Fahrer mit Handicap oder Strafgewicht folgende Sonderreglung: Der Fahrer darf keine Quali Runde fahren, bis ihm das korrekte Handicap Gewicht zugeordnet ist. Er hat zu warten, bis der Admin vom Dienst seinen aktuellen Stint beendet hat, um ihn dann die Gewichte zuteilen zu können. Er hat keinen Anspruch darauf, eine Runde fahren zu können.
Der Zeitplan der Events ist strikt einzuhalten. Ein Neustart des Servers wegen fehlender Fahrer oder das Warten auf Fahrer ist ausgeschlossen. Fahrer, die zu spät kommen verlieren ihre Startberechtigung für das jeweilige Rennen. Die Fahrer betreten den Server mit einem Fahrerprofil, das dem Realnamen entspricht (Vorname Nachname). Entspricht der Portal-Account nicht dieser Schreibweise, so bietet das Fahrerprofil in der Fahrerverwaltung die Möglichkeit, eigens einen Login-Namen anzugeben. (incl. Umlaute, Sonderzeichen, Füllzeichen).

Beispiel:
Portalaccount: Jolueg
Realer Name/Race-Name/Login-Name Fahrerverwaltung: Jo Lueg

Ist der Name nicht korrekt, wird der Fahrer darauf hingewiesen und kann nach Korrektur erneut den Server betreten. Fahrer, die mit Nicknames beitreten, werden ohne weiteren Hinweis vom Server entfernt. Die Fahrer tragen Sorge, das richtige Fahrzeug auszuwählen.
Das Chatten ist nur während des Trainings und Warm-Up und hier nur in notwendigen Fällen erlaubt. Im Qualifying und während des Rennens ist Chatten gänzlich untersagt, außer der Admin gibt die Session vorzeitig zum Chatten frei. Anweisungen der Admins sind unbedingt Folge zu leisten. Der "In Car-Chat" ist zu aktivieren.
Fällt ein Fahrer durch sein Verhalten auf oder neben der Strecke unangenehm auf, so wird er durch den Gridadmin verwarnt und bei Wiederholung vom Server entfernt. Bei vorsätzlicher Zuwiderhandlung behält sich die Ligaleitung in Absprache mit der Rennkommission das Recht auf nachträgliche, angemessene Bestrafung vor.
Fahrer sollten nur am Rennen teilnehmen, wenn sie im Umgang mit Fahrzeug und Strecke eine ausreichende Sicherheit haben. Fahrer, die in den Trainingssessions aufgrund unzureichender Rennvorbereitung durch mangelnde Fahrzeugkontrolle oder Streckenkenntnis auffallen und dadurch den Rennverlauf negativ beeinflussen könnten, können vom zuständigen Gridadmin nach vorherigem Hinweis vom Server entfernt werden.

§ 2.3 Verhalten auf der Strecke

Die Linie der Mitstreiter ist zu respektieren.
Es darf sich kein Vorteil durch Abkürzen verschafft werden. Als Abkürzen (Cutten) wird dabei vorsätzliches Verlassen der Strecke mit mehr als 2 Rädern gewertet, dabei zählen Curbs zur Strecke. In Ergänzung zu dieser Reglung kann es pro Strecke spezielle Festlegungen geben, die jeweils im Fahrerbriefing bekannt gegeben werden. Schlüsselstellen können von der REKO auch ohne konkreten Protest gesichtet werden.
Steht eine Überrundung an, so trägt grundsätzlich der überrundende Fahrer Sorge für ein sauberes Überholmanöver. Im Zweifel ist die Überrundung abzubrechen. Der überrundete Fahrer hat seinerseits jedoch den Führenden ungehindert passieren zu lassen. Hierbei ist die Renngeschwindigkeit möglichst beizubehalten. Insbesondere plötzliches Verzögern außerhalb der üblichen Bremszonen oder Nichtbeschleunigen aus Kurven heraus ist zu unterlassen, da dieses Verhalten vom Hintermann schlecht antizipiert werden kann.
Ein Verlassen der Ideallinie ist nur gestattet, sofern dies frühzeitig und für den Überrundenden klar erkennbar geschieht.
Kampflinie, wie z.B. das nach innen Ziehen vor dem Bremspunkt ist zur Abwehr einzelner Überholversuche grundsätzlich erlaubt. Blocken schnellerer Fahrer durch permanentes Fahren auf der Kampflinie ist jedoch verboten. Es ist nur einmal erlaubt die Spur zu wechseln. Ein anschließender Wechsel in der Bremszone zurück auf die Ideallinie ist verboten.
Das Behindern anderer Fahrzeuge bei Überholmanövern ist verboten. Ist der Gegner auf gleicher Höhe, ist die eigene Linie zu halten.
Wer von der Strecke abkommt, muss beim Wiederauffahren sicherstellen, dass niemand behindert wird. Das Auffahren sollte in einer möglichst parallelen Fahrlinie geschehen, um die rückwärtige Strecke im Spiegel einsehen zu können. Führt der Verlauf der Ideallinie an der Fahrbahnseite entlang, auf der man wieder auffahren möchte, ist besondere Sorgfalt geboten.
Ist ein Fahrzeug extrem stark beschädigt, sollte vor dem Drücken der ESC Taste noch versucht werden, die Strecke zu verlassen, um so den "invisible car" Bug zu verhindern.
Die Kühlung ist in allen Sessions so einzustellen, dass es zu keiner Rauchentwicklung kommt, damit andere Fahrer nicht behindert werden. 
Bei Rennende ist Chatten erst erlaubt, wenn der letzte Fahrer in der Box ist (wird durch die Unterschiedliche Farben im Timing und Chat Fenster signalisiert). 
In der Boxengasse ist immer mit eingeschaltetem Limiter zu fahren.

§ 2.4 Richtlinien für die Fahrzeugbeleuchtung

Diese Richtlinien sollen zum besseren Verständnis / Einschätzung der Rennsituationen innerhalb eines Rennens dienen, um vor allem etwaige Missverständnisse während des Rennevents schon im Vorfeld zu vermeiden.
Die Beleuchtung hat generell ausgeschaltet zu bleiben.
Die Beleuchtung darf eingeschaltet werden:
a. Im Qualify, während einer schnellen Runde.
b. Im Rennen, ausschließlich als Führender!
c. Bei einem Überrundungsmanöver, um zu signalisieren, dass man überholen will. Kommt es wiederholt innerhalb einer Runde zu Überrundungen darf das Licht angelassen werden.
Die Beleuchtung muss bei Regen generell eingeschaltet werden.  

§ 3 Verbindung zum Server

Jeder Fahrer hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Verbindung in Ordnung ist und er die anderen Fahrer nicht durch "Warpen" behindert.
Schafft es ein Fahrer bei Verbindungsproblemen nicht, diese zum Rennen in den Griff zu bekommen, so kann der Admin dem betroffenen Fahrer die Teilnahme verweigern.
Stellt man während des Rennens fest, dass man anfängt zu "Warpen", ist die Ideallinie zu verlassen bis die Verbindung wieder in Ordnung ist.

§ 4 Rennbedingungen

Es gelten folgende Servereinstellungen:
Fahrmodell: Simulation
Schadensmodell: Realistisch, 100%, (Einstellung: Angepasst)
Fahreransicht: Cockpit
Fahrhilfen: Automatische Kupplung
Pacecarphasen/Full Course Yellow: Nein
Wetter: wechselhaft

§ 5 Restarts

Das Rennen wird nur neu gestartet, sofern es zu einem Massendisconnect kommt oder der Server den korrekten Start eines Rennens verhindert. Jedwede andere Fälle, wie z.B. ein Startunfall, führen nicht zum Neustart.
Ein Neustart am Renntag erfolgt nur, sofern nicht mehr als 10% der angesetzten Renndistanz absolviert wurden. Die Entscheidung hierüber obliegt dem zuständigen Gridadmin. Wird ein Rennen entsprechend neu gestartet, wird die Startaufstellung anhand der vorliegenden Log-Dateien im Warm-Up eingestellt.
Sollte nach Absolvieren der 10%igen Renndistanz ein Massendisconnect auftreten, wird das Rennen unter Vorbehalt fortgesetzt. Eine Wiederholung wird auf Antrag (Protest) von der Rennkommission geprüft.
Wird bei einem Fahrer die Verbindung zum Rennserver getrennt, ist er angehalten, seinen Disconnect unverzüglich im Forum anzugeben und auf einen möglichen Abbruch und Neustart des Rennens zu warten.
Ist ein Fahrer zum Neustart des Rennens nicht mehr anwesend, so wird dies als Nichtteilnahme gewertet. Der Startplatz bleibt frei.

§ 6 Proteste

Kommt es während der Rennen zu Manövern, die ein Fahrer als protestwürdig ansieht, kann er Protest einreichen. Es sollte aber bedacht werden, dass es auch zu sog. Rennunfällen kommen kann.
Das Protestformular ist vom Fahrer vollständig auszufüllen. Ist es unvollständig, wird der Protest nicht bearbeitet.
Es sollte nur in schweren Fällen protestiert werden. Hierzu zählen klare Fehleinschätzungen des Protestgegners oder Vorsatz. Die Proteste sollten nicht dazu ausgenutzt werden, um seine Position am Grünen Tisch zu verbessern.
Ein Protest muss bis 24 Uhr am Folgetag des Rennens eingegangen sein, andernfalls wird er nicht bearbeitet. Dies gilt auch für Proteste gegen Rennleitung oder die Wertung des Rennens.
Ausgesprochene Proteste können seitens des Protestierenden nicht mehr revidiert werden. Die Rennkommission wird sich dann die entsprechende Szene ansehen und anschließend ein Urteil aussprechen.
Das Strafmaß obliegt, im Rahmen der Vorgaben durch Art. 7, ausschließlich der Rennkommission. Ist ein Urteil von der Rennkommission gefällt, ist es nicht weiter anfechtbar. Eine höhere Instanz über der Rennkommission ist nicht vorgesehen. Sieht die Rennkommission einen Protest für absolut unnötig an, behält sie sich vor, den Protestierenden zu bestrafen.  

§ 7 Strafen

§ 7.1 Strafmaß

Strafen für Vorfälle im Rennbetrieb werden ausschließlich als Folge von Protesten entsprechend §5 ausgesprochen. Generell erfolgt eine Bewertung von Zwischenfällen ausschließlich auf Grundlage eingereichter Proteste. Das Strafmaß wird durch die Rennkommission festgelegt. Dabei wird die Schwere des Vergehens im internen ReKo-Forum bestimmt und nach Festsetzung dieser im entsprechenden Forum veröffentlicht. Das anzuwendende Strafmaßspektrum reicht hierbei von einer einfachen Verwarnung, über Gewichtsstrafen oder Strafpunkten, bis hin zur Sperre an der Teilnahme eines oder mehrerer Events.
Als letzte Maßnahme sollte der Ausschluss aus der laufenden Meisterschaft angesehen werden, welcher nur zur Anwendung kommt, wenn neben der Rennkommission auch die übrigen Fahrer mehrheitlich der Meinung sind (geheime Abstimmung), dass der betreffende Fahrer nicht in der Lage ist, die Regeln zu befolgen und somit deutlich gegen den Grundgedanken der Liga verstößt.

§ 7.2 Strafen für Vergehen in der Startphase

Die Startphase und die erste Rennrunde werden nicht generell nach dem Rennen durch Rennkommission oder Ligaleitung gesichtet oder beurteilt. Kommt es in dieser Startphase zu Zwischenfällen, so werden diese nur durch einen eingereichten Protest geahndet. Die Rennkommission kann jedoch jederzeit, also auch ohne Protest, die Startphasen sichten und ggf. Strafen aussprechen. Unter Berücksichtigung der besonderen Sorgfaltspflicht eines Fahrers in der Startphase ist die Rennkommission angehalten, das Vergehen härter zu ahnden als ein Vergleichbares im laufenden Rennbetrieb.  

§ 8 Änderungen

Die Ligaleitung behält sich Änderungen ausdrücklich vor. Diese werden jedoch, ebenfalls wie z.B. das Wetter, Grideinteilungen oder Streckenänderungen rechtzeitig im Portal oder im Forum bekannt gegeben. Jeder Fahrer hat sich selbständig hierüber zu informieren. 

§ 9 Gültigkeit

Diese Regelungen gelten, sofern die liga- oder eventpezifischen Regelungen nichts anderes vorsehen.