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Infos zur realen Rennserie

Mit den Rennserien FIA-TC65, FiA-GTC’65 und FIA-GTC-TC76 wird dem Zuschauer spannender Motorsport mit historischen GT- und Tourenwagen geboten.

 

Seit über 10 Jahren bieten die Teams der FIA-TC’65 packenden Tourenwagensport mit historischen Fahrzeugen. In den Ein-Stunden-Rennen mit Pflichtboxenstopps auf Strecken in ganz Europa. Dabei besitzen alle Fahrer die gleichen Chancen, egal ob sie in einem Mini Cooper mit 1,1 Liter Hubraum oder einem Ford Mustang mit 4,7 Litern starten. Meisterschaftszähler werden für die Platzierungen in der Klasse vergeben. Die historischen Renntourenwagen der FIA-TC’65 sind bei Fahrern und Zuschauer gleichermaßen beliebt. Da sind nicht nur die unverwechselbaren Karosserieformen etwa eines Ford Lotus Cortina oder eines Alfa Romeo GTA.  Auch der klassische Motorensound und das Fahrverhalten sind ganz nach dem Geschmack der Tourenwagen-Fans.  Auf den profilierten Reifen wird gedriftet und ohne die moderne elektronische Helferlein von Servolenkung bis ESP ist noch echtes Fahr-Handwerk gefragt.

Wie in den Zeiten als Formel 1-Weltmeister Jim Clark im Ford Lotus Cortina seines Chefs Colin Chapman Britischer Tourenwagen-Meister wurde. Oder der spätere Formel 1-Teamchef Ken Tyrrell Mini Cooper ins Rennen schickte, die mit „cooking tyres“ (qualmenden Reifen) spektakulär durch die Kurven drifteten. In Deutschland nutzte BMW die erste Tourenwagen-Euphorie Mitte der 60er Jahre und schickte Hubert Hahne mit der „Neuen Klasse“ in die neue Europameisterschaft.. An diese glorreichen Zeiten erinnert die  FIATC’65.

Dabei haben sich die Fahrer vor allem der Fairness verschrieben. Die Rennen mit historischen Fahrzeugen sind mehr als eine weitere Möglichkeit, Platzierungen, Punkte und Pokale zu sammeln. Es geht vor allem um die „Hingabe zu den Fahrzeugen und ihrer Geschichte“. Das international gültige technische Reglement sorgt dafür, dass Ford Mustang, Alfa Romeo GTA und Co dem Stand ihrer Bauzeit entsprechen. Dazu gehört, dass alle Fahrzeuge der FIA-TC’65 klassischen Dunlop Racing-Reifen mit einheitlichem Profil ausgerüstet sind.

Die FIA-TC’65 bietet Motorsport zum Anfassen. Es lohnt auch ein Besuch imFahrerlager, wo die Mechanik der Renn-Tourenwagen für Training und Rennen fit gemacht wird. Dazu herrschen Hilfsbereitschaft und lockere Atmosphäre unter Fahrern und Teams der FIA-TC’65.

 

Einst waren sie schlicht als Seriensportwagen bekannt. Aber dann fanden die Regelmacher einen neuen wohlklingenden Namen: Grand Tourisme, abgekürzt GT. Zwei Buchstaben, die legendär geworden sind. Sie wurden durch faszinierende GTFahrzeuge wie den Ferrari GTO ebenso berühmt wie den Gebrauch des Kürzels durch die Autohersteller zur Bezeichnung ihrer sportlichen Limousinen.

Der Rennsport mit GT- Fahrzeugen ist bis heute lebendig. Die aktuelle FiA GT-Meisterschaft für moderne Fahrzeuge erweckt den Eindruck eines Retrokonzepts aus den 60er Jahren: mit der Wiedergeburt der Ferrari Gran Turismos, die mit einem Frontmotor-Modell um den Gesamtsieg fahren und mit dem kleineren 360 Modena die gegen den Erzrivalen Porsche in der N-GT-Klasse antreten.

 Aber auch die Vorgänger der aktuellen GT sind immer noch auf der Rennstrecke zu bewundern. Am faszinierendsten in der FiA-GTC’65 mit einigen der elegantesten Rennwagen,die je konstruktiert wurden, wie der Jaguar E-Type oder der Aston Martin DB4 GT. Sie treffen hier auf eher zweckmäßigere Wagen wie den Lotus Elan oder die Alpine A110 sowie auf Exoten vom Schlag eines Diva GT oder TVR Griffith. Nicht zu vergessen der Porsche 356, den viele Privatfahrer seit den 50er Jahren auf der ganzen Welt einsetzten, oder der ewig junge Porsche 911, dessen 40. Jubiläum in diesem Jahr gefeiert wird. Die FiA-GTC’65 bringt ebenfalls den überwältigenden amerikanischen V8-Sound auf die Strecken von Hockenheim (D) über Brünn (CZ), Misano (I), Oschersleben(D), Mantorp Park (S), Dijon (F) und Spa (B) zurück. Schon die Fahrzeugnamen Chevrolet Corvette Sting Ray oder AC Cobra sind so wohlklingend wie die V8-Bigband im Bug dieser GT.

Die Fahrzeuge der FiA-GTC’65, die vor 1966 gebaut sein müssen, verfügen schon mit ihrer Konstruktion vom ersten Moment ihrer Entwicklung an über einen waschechten Wettbewerbscharakter. Die Leidenschaft für die Fahrzeuge und ihre Geschichte bildet genauso wie Sportlichkeit und Hilfsbereitschaft unter den Fahrern und Teams, den Grundpfeiler des historischen Motorsports. Das technische Reglement der FiA ermöglicht den Einsatz der historischen GT gemäß ihrer Periodenspezifikation. Die einheitlichen Dunlop-Rennreifen mit dem klassischen Profil, die in der FiA-GTC’65 verwendet werden, ist nur ein Aspekt, um die historische Authentizität zu erhalten. Die historischen Renn-GT fahren gemeinsam mit den GT-Prototypen (GTP) wie dem Ford GT40. Darunter fallen Fahrzeuge, die von der Technik her einem GT entsprechen aber nicht in den geforderten Stückzahlen von mindestens 100 hergestellt wurden. Die Teilnehmer mit GTP-Fahrzeugen werden in einem eigenen Klassement gewertet, ebenso wie die Fahrer der vor 1962 gebauten GTs.

 

Eine neue Generation von GT- und Tourenwagen treten in die historischen FIA Rennserien ein. In der FIA-GTC-TC’76 wird die Glanzzeit der ehemaligen Europa-Meisterschaft für GT-Fahrzeuge und der Europa-Meisterschaft für Tourenwagen wieder erweckt.

Alle Modelle die bis 1976 an den Rennen teilnahmen, wie zum Beispiel Porsche 911RSR oder Ford Escort BDA, Alfa Romeo GTA oder De Tomaso Pantera, Ford Capri RS oder BMW CSL, bringen eine faszinierende Sammlung von Autos in die historische FIA-Europa-Meisterschaft.

Fahrer wie Toine Hezemans, Frank Gardner, Tom Walkinshaw, Jochen Mass, John Fitzpatrick und Dieter Quester nahmen in dieser unvergesslichen Epoche der „Tin Top“ Rennen teil. Obwohl die Porsche insbesondere in den siebziger Jahren die GT-Szene dominierten, wurden die europäischen Tourenwagen-Rennen zur Bühne für den Wettbewerb der Werksteams von Ford und BMW mit ihren Capri’s und CSL’s. Diese wurden sowohl mit F1 Fahrern wie Jackie Stewart, Francois Cevert und Emerson Fittipaldi, als auch mit Privatpersonen betrieben. Aber auch die kleineren Wagen bis zu 2 Liter wie zum Beispiel Alfa Romeo und Ford Escort waren sehr beliebt.

Die Zuschauer mochten Rennen mit Fahrzeugen die den Autos ähnelten, die sie selbst auf der Strasse fuhren. Also, Vorhang auf für die brandneue FIA-GTC-TC’76. Bitte schnallen Sie sich an für Ihre Zeitreise in die beliebten Siebziger !!

 

RENNKALENDER 2006

27.04. - 30.04.2006 Hockenheimring (D)

26.05. - 28.05.2006 Brünn (CZ)

16.06. - 18.06.2006 Misano (I)

30.06. - 02.07.2006 Oschersleben (D)

18.08. - 20.08.2006 Mantorp Park (S)

01.09. - 03.09.2006 Dijon (F)28.09. - 01.10.2006 Spa (B)       

Quelle: www.fia-historic-racing.com

 

GT LEGENDS

Man kann die Begeisterung in Simracerkreisen verstehen als die Softwareschmiede Simbin in Zusammenarbeit mit 10tacle ankündigte,die oben erwähnten Rennserien in einem "Spiel" umzusetzen. Hatten diese doch mit GTR ,einer Simulation der aktuellen FIA GT Serie neue Massstäbe in Sachen Rennsimulation gesetzt.

So erschien GT Legends im Herbst 2005 und löste fast restlos Begeisterung in der Szene aus. In allen Aspekten wie Grafik,Sound,Fahrphysik und Streckenlayout konnten die Entwickler die gesetzten Erwartungen erfüllen. Selbst im Multiplayerbereich,immer etwas schwierig bei GTR, gab es erstaunlich wenig Probleme. So können bis zu 26 Fahrer problemlos gegeneinander antreten.

Neu integriert wurde ein fließender Tag und Nachtwechsel und Blendeffekte durch die tiefstehende Sonne,die  einem das Fahren ganz schön schwer machen können. Absolutes Highlight sind die detaillierten Wagenmodelle,die es so noch in keinem Spiel zu sehen gab.

Der Sound jedes Fahrzeuges wurde vor Ort auf der Rennstrecke aufgenommen und integriert. So ist vom brummenden röhrenden V8 Sound der amerikanischen Autos bis hin zum sägenden  Alfa alles dabei was das Simracerohr begehrt.

Wichtiger als der grafische und akustische Schnickschnack ist natürlich die Fahrphysik und das Fahrgefühl das beim Steuern der Fahrzeuge aufkommt. Auch hier ist es vorbildich gelungen das Mittendringefühl über die Forcefeedbackeffekte und optische Eindrücke zb.Sichterschütterungen fühlbar zu machen. Jedes Fahrzeug hat  zudem seine Eigenheiten die physikalisch absolut autentisch umgesetzt wurden. So schiebt die Corvette zb. gnadenlos über die Vorderachse,während die AC Cobra ein nervöses Heck besitzt und mit einem sehr sensiblen Gasfuss betrieben werden muss.

Alles in allem ist GT Legends ein Muss für alle Liebhaber dieser alten,charmanten Fahrzeuge und jeder der bis jetzt noch keinen virtuellen Rennsport betrieben hat sollte mit GT Legends den Einstieg ins Simracen versuchen.

 

GT LEGENDS in der VR

Die VR möchte mit einem breit gefächerten Angebot allen Anhängern dieser historischen Rennwagen die Möglichkeit bieten virtuellen Rennsport auf hohem Niveau zu betreiben.

Die Königsklasse im Angebot stellt die CLASSIC MASTERS dar. Hier treten in einer festgelegten Serie an Rennen virtuelle racer gegeneinander an, um am Ende der saison ihren Meister zu krönen. Im Wechsel kommen die verschiedenen Klassen zum Zuge. Entsprechende Autos müssen vor den Rennen über virtuelle credits erworben werden. Aber aufgepasst ..... nur wer sich seine credits über eine komplette saison taktisch sinnvoll einteilt, hat am Ende eine echte Chance, ganz vorne mitzufahren, ohne dabei sein Konto zu überziehen. Wer hier am Ende gewinnt, darf sich einen wahren Vielseitigkeitschampion nennen.

Neben dieser Hauptserie finden innerhalb der VR regelmäßig TROPHYEVENTS statt. Hier kommen vorher ausgewählte Wagen in einer Serie von etwa 3 Rennen zum Zuge. Dies stellt die optimale Möglichkeit dar, Rennerfahrung auf höchstem Niveau zu erwerben, um sich so für höhere Aufgaben zu empfehlen.

Monatliche highlights bilden SONDEREVENTS, die in Kooperation mit 10tacle veranstaltet werden. Neben spannenden Rennen winken den Siegern auch hochwertige Sachpreise, die von 10tacle gesponsert werden.

Regelmäßige TRAININGS an den rennfreien Donnerstagen bieten allen Interessenten die Möglichkeit, ihre skills unter harten Rennbedingungen zu verfeinern und Strecke und Gegner der anstehenden Läufe unter die Lupe zu nehmen. Für Neulinge bieten die Trainings darüber hinaus die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und eine GTL-Lizenz zu erwerben. Ist diese Voraussetzung bewältigt, steht einer großen virtuellen Rennkarriere in den Klassikern der 60er und 70er bald nichts mehr im Wege.