Sonderevent

VRTCC III Oschersleben

 

Kommende Events

13.05.2008

LFS Rookie Cup 2 2008 4-4

14.05.2008

FUN-CUP 5. Event

15.05.2008

CM Rattlesnake Point-GTC 76

18.05.2008

LFS Langstreckenpokal Saison 4 Lauf 9

20.05.2008

GPLLP/Rookiecup Mosport

German GPL Championship 2008 Regelwerk

Technische Details

Als Rennsimulation wird Grand Prix Legends (GPL) von Papyrus in der Version 1.2.0.1 (1.2.0.2) verwendet.

GGPLC-Gremium:

Host unter normalen Umständen sind der VR-GPL6 und der VR-GPL10.

Unsere Server-Admins sind:

  • Marco Saupe
  • René Beitz

Rennbeginn:

Treffen der Fahrer per WINVROC im Chatroom "GGPLC" (kein Passwort)

Treffen im Chat:

  • 19:45 Uhr - Freitag im GGPLC Raum - Juan Manuel Fangio Cup
  • 19:45 Uhr - Samstag im GGPLC Raum - Jochen Rindt Cup
  • 10:45 Uhr - Sonntag im Raum GGPLC - Jim Clark Cup
  • 17:30 Uhr - Sonntag im Raum GGPLC - Jackie Stewart Cup
  • 17:30 Uhr - Sonntag im Raum GGPLC - Jack Brabham Cup

Das Qualifying dauert 30 Minuten.

Rennlänge : LONG   /  Schadensmodell : PRO (AddOn Strecken mit mindestens 35 min Rennlänge)

Allgemeine Regeln der GGPLC

§1 Die GGPLC sollte allen Fahrern und Beteiligten Spaß machen !!!

§2 GPL spielt im Jahre 1967, die sogenannte "Gentlemen-Ära". Es wäre schön, wenn dies auch in unserer Liga so ist und die Fairness immer noch an erster Stelle vor WM-Punkten oder Saisonerfolgen steht !!!

§3 Die Rennen werden nach den folgender Punkteregelung gewertet:
(30 - 25 - 21 - 18 - 16 - 14 - 13 - 12 - 11 - 10 - 9 - 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - 3 - 2 - 1)
Zusätzlich werden pro Rennen 5 Punkte an alle Fahrer vergeben, welche das Rennen beenden (laut GPL-Wertung).
Die sieben (BRM), acht (Cooper, Brabham), bzw. neun (Honda, Lotus, Eagle, Ferrari) bestplatzierten Fahrer eines Teams des gesamten Rennwochenendes werden für die Teamwertung gewertet. Wobei sich die Admins vorbehalten, sechs Rennen korrigierend auf die Zahl der gewerteten Fahrer
einzugreifen.

§4 Pro Saison werden jedem Fahrer zwei Ergebnisse gestrichen. Hierbei kann es sich auch um das Ergebnis von einem Rennen handeln, in dem der Fahrer keine Punkte erlangt hat.

§5 Die Fahrer haben sich jener Boliden zu bedienen, die in der originalen GPL-Version 1.2.0.1 (1.2.0.2) vorzufinden sind, selbige dürfen nur mittels der Einstellungsmöglichkeiten im spielinternen Setup-Menü bezüglich ihrer Leistungsfähigkeit adaptiert werden. Jede Manipulation der spielintern vorgegeben Car- und Trackdaten, wie z.B. Veränderung/Erhöhung der Motorleistung, Implantation eines Fremdaggregates, Veränderung des Griplevels oder ähnliche Maßnahmen („cheaten“) sind strengstens untersagt! Veränderungen an der originalen GPL-Version 1.2.0.1 (1.2.0.2) dürfen ausschließlich rein optische oder akustische Effekte betreffen.
Die Verwendung des Tools GPLShift kann durch eine durch das Programm vorgenommene Änderung GPL spezifischer Leistungswerte zu unerlaubten Vorteilen führen. Daher ist die Verwendung nur gestattet wenn sie a) geschieht um einen Shifter einzusetzen b) dieser in einer Weise benutzt wird, die keine Vorteile bringt.

§6 Jeder Teilnehmer der GGPLC wird vor Beginn der Saison einem Cup zugeteilt und erhält nur dort die Starterlaubnis für eine komplette Saison (z.Zt. insgesamt 12 Rennen). Diese Starterlaubnis kann nicht an Dritte übertragen werden und der Start in anderen Cups der GGPLC ist nicht gestattet (Ausnahme: genehmigter Cupwechsel eines Fahrers durch die Admins R. Beitz/M. Saupe, sowie Ersatzfahrerregel).
Dominiert ein Fahrer einen Cup zu stark, kann er innerhalb dieses Cups auf eigenen Wunsch das Team wechseln, bzw. wird er zur Saisonmitte zu einem Teamwechsel verpflichtet. Die Meisterschaftspunkte gehen dabei nicht verloren.

Restarts

§7 Fällt der Server auf welchem das Rennen gestartet wurde aus, so wird das Rennen neu gestartet. Ist dies nicht möglich, etwa weil der Server nicht neu gestartet werden kann, wird das Rennen incl. Qualifying zu einem anderen Termin wiederholt.

§8 Fallen in der ersten Minute eines Rennens mindestens 1/3 der Fahrer durch Startunfall, Massencrash (mind. 4 Fahrzeuge) oder Disconnects aus, so wird das Rennen neu gestartet. Fällt ein Fahrer aus einem dieser Gründe aus, so tippt er "raus" in den Chat.
Erläuterungen: Fällt ein Gremiumsmitglied durch einen Crash aus, so führt er die Zählung der ausgefallenen Fahrer durch. Ist kein Gremiumsmitglied ausgefallen, ist jeder berechtigt, die Zählung durchzuführen.
Sind mindestens 1/3 der gestarteten Fahrer ausgefallen, so informiert er das Gremium bzw. den Serveradmin mit einem deutlichen "(Anzahl) Fahrer ausgefallen: RESTART NOETIG!". In diesem Fall verläßt ein Admin die Strecke, speichert sein Replay & Export der Qualify-Zeiten, notiert den Namen desjenigen, welcher den Restart gefordert hat und stoppt den Server unabhängig davon, ob die Forderung berechtigt war oder nicht.
Jeder Fahrer ist verpflichtet, während des gesamten Renngeschehens den Chat (Gespräch im Auto unter GPL-Optionen) eingeschaltet zu lassen, um eventuelle Anweisungen des Grid-Admins befolgen zu können.
Sollte sich herausstellen, daß es sich um eine unberechtigte Restartforderung gehandelt hat, so wird der betreffende Fahrer für 1 Rennen gesperrt. Dies gilt auch für Chat-Texte wie "ich WILL nen RESTART!" oder "wollen wir nicht nen RESTART machen?".
Alle Fahrer, die noch fahren, sollten auf jeden Fall normal weiterfahren und sich im Falle eines Disconnects immer im GGPLC-Chatroom einfinden, um dort evtl. zu erfahren, daß es einen Restart gibt. Sollten bei einem Restart nicht alle Fahrer erscheinen wird der Restart trotzdem durchgeführt.

§9 Im Falle eines Disconnects soll sich der betroffene Fahrer im WinVROC-Chatroom GGPLC einfinden. Dort kann dann feststellt werden ob das Rennen neugestartet wird, oder ob der Disconnect ein Einzelfall war.

§10 Beim Restart joinen die Fahrer der Reihenfolge ihrer Qualifyzeit nach den Server.

Qualifying

§11 Das Qualifying ist freigegeben sobald die verbleibende Zeit im Qualifying die 30 Minuten-Grenze erreicht hat. Vorher darf kein Fahrzeug die Rennstrecke befahren, jedoch dürfen die Fahrzeuge an Ihrer Box stehen. Zu frühes Befahren der Rennstrecke wird mit einer Verwarnung bestraft.

§12 Die Ausfahrt aus den Boxen ist mit einem kurzen "PO" oder einer ähnlichen Nachricht anzukündigen. Der Fahrer welcher aus den Boxen kommt, trägt die Verantwortung für ein sicheres Befahren der Strecke. Ein Unfall, welcher durch fahrlässiges oder unachtsames Verhalten beim Ausfahren aus der Boxengasse resultiert zieht eine Verwarnung des Verursachers nach sich.

§13 Fahrern auf einer schnellen Runde sollte möglichst sofort Platz gemacht werden. Wenn möglich ein paar Sekunden Abstand zum Vordermann lassen, um diesen nicht unnötig unter Druck zu setzen oder anderweitig einen Unfall zu riskieren.

§14 Wird man während des Qualifyings durch Warp disqualifiziert, dann darf die Qualifying-Session verlassen werden und mit geänderter Nationalität wieder re-joined werden. Nach dem Rennen wird die Rennkommission mit Hilfe des Replays feststellen, ob es sich um eine unberechtigte Disqualifikation gehandelt hat. Ist dies nicht der Fall, wird der Fahrer nachträglich disqualifiziert.

Das Rennen

§15 Jeder Fahrer hat das Recht zur Ausnutzung der gesamten Fahrbahnbreite solang sich kein anderer Wagen in der Nähe befindet. Kommt jedoch auf einer Geraden ein anderer Wagen von hinten heran, welcher zeitweise oder generell schneller ist, so ist diesem Wagen die Vorfahrt zu lassen, indem der vordere Wagen zu einer Seite der Strecke zieht und somit das Überholen auf der anderen Seite ermöglicht. Dieses gilt vor allem für Fahrer, die überrundet werden oder deutlich langsamer sind, weil sie einen technischen Defekt haben. Offensichtlich absichtliche oder wiederholte Verstöße ziehen eine Disqualifikation nach sich.

§16 Die Positionen in Kurven bzw. den angrenzenden Bremszonen und Ausgangszonen werden von den Fahrern unter Berücksichtigung der Streckenbegrenzungen "verhandelt". Dabei dürfen keine Manöver verwendet werden, welche andere Fahrer behindern, z.B. unvermittelte Richtungsänderungen, bewußtes Abdrängen von anderen Wagen zur Aussen- oder Innenseite der Kurve oder jede andere abnorme Richtungsänderung. Entsprechend des Einfluß und der Häufigkeit der Vergehen kann eine Strafe zwischen Verwarnung und Disqualifikation ausgesprochen werden. Wiederholtes gefährliches Verhalten (auch unfreiwillig) wird mit Disqualifikation bestraft.

§17 Jedes behindernde Manöver eines oder mehrerer Fahrer ist verboten.
Beharrliches nebeneinanderfahren oder dergleichen ist nur erlaubt, solange kein anderer Wagen zu überholen versucht.

§18 Wer von der Strecke abkommt darf nur parallel zur Strecke und abseits der Ideallinie wieder auffahren. Dabei darf kein von hinten kommendes Fahrzeug behindert oder blockiert werden. Die Ideallinie ist erst wieder zu befahren, wenn der Wagen wieder Renngeschwindigkeit erlangt hat.

§19 Sollte man während des Rennens "schwarze Flagge" gezeigt bekommen und ist diese nicht berechtigt, so sollte der Fahrer die Flagge ignorieren. Nach dem Rennen wird die Rennkommission mit Hilfe des Replays beurteilen, ob die Disqualifikation unberechtigt war. Ist dies nicht der Fall, wird der Fahrer nachträglich disqualifiziert.

Proteste

§20 Jeder kann Protest gegen einen anderen Fahrer bei seinem Teammanager einreichen. Nötig ist dazu ein Replay, welches die beanstandete Szene zeigt (wenn möglich das eigene Replay).
Der Teammanager hat die Proteste zu sammeln und bis Mittwoch (nach einem Rennwochenende) 18 Uhr an das Gremium weiterzuleiten und den beklagten Fahrer zu informieren. Letzterem steht daraufhin eine 24stündige Frist zur Stellungnahme beim Gremium zu. Das Gremium berät über die Vorfälle und teilt seine Entscheidungen über die GGPLC-Nachrichten auf der Website binnen 10 Tagen nach einem Rennen mit.

§21 Startunfälle werden auch ohne vorausgegangenen Protest vom Gremium untersucht. Das Gremium ermittelt dabei den oder die verantwortlichen Fahrer und entscheidet über angemessene Strafen, die auch einen Punktabzug für das Team des Verantwortlichen beinhalten können.

Strafen

§22 Die Rennkommisson entscheidet über die Bestrafung bei Verstößen gegen die Regeln. Dazu sind vorher die Replays der Beteiligten und des Servers, falls vorhanden, zu begutachten.

§23 Die Vergehen werden in drei Klassen eingeteilt:
1. leichte Vergehen
2. mittlere Vergehen
3. schwere Vergehen
Je nachdem wie ein Protest vom Gremium beurteilt wird, hat es für den "Schuldigen" folgende Auswirkungen :
leicht: Beim nächsten Start muss der "Verurteilte" ohne Training von hinten starten.
mittel:  Beim nächsten Race des "Verurteilten" muss er ohne Training von hinten starten. Das Team des "Verurteilten" bekommt fünf Punkte Abzug in der Teamwertung.
schwer: Beim nächsten Race des "Verurteilten" muss er ohne Training von hinten starten. Das Team des "Verurteilten" bekommt 10 Punkte Abzug in der Teamwertung.
Für Ersatzfahrer gelten gemäß den drei o.g. Klassen folgende Auswirkungen:
leicht:  5 Punkte Abzug für das Team
mittel:  10 Punkte Abzug für das Team
schwer: 15 Punkte Abzug für das Team

Verursacht ein Fahrer einen Startunfall während er strafbedingt von hinten starten muss, muss er beim nächsten Rennen aus der Box starten.

Das Gremium behält sich das Recht vor, für Wiederholungstäter eine zusätzliche Bestrafung für den Fahrer auszusprechen.
Ein Fahrer der seine Strafen nicht einhält, beschert seinem Team einen Abzug von 30 Punkten in der Teamwertung. Sollte ein Fahrer nach einem Urteil aufhören, werden dem Team sämtliche Punkte des Fahrers gestrichen !
Wenn das Gremium absolut kein Vergehen im eingereichten Replayschnipsel erkennen kann, werden dem Team des Protestierenden wegen einer "Schwalbe" 5 punkte abgezogen. Das Gremium behält sich vor, falls es mit den Schwalben überhand nehmen sollte, die Strafe auf 10 Punkte zu erhöhen (wird dann bekannt gegeben).
Sperre:
Bei wiederholten oder besonders schweren Vergehen kann der betreffende Fahrer für ein Rennen gesperrt werden.
Ausschluß:
Als letzte Maßnahme sollte der Ausschluß aus der Liga angesehen werden, welcher nur zur Anwendung kommt, wenn neben der Rennkommission auch die übrigen Fahrer mehrheitlich der Meinung sind, daß der betreffenden Fahrer nicht in der Lage ist, die Regeln zu befolgen und somit deutlich gegen den Grundgedanken der Liga verstößt: Es soll allen Beteiligten Spass machen!

Ersatzfahrer

§24  Jeder Fahrer darf maximal dreimal als Ersatzfahrer antreten. Ersatzfahrer müssen ohne Qualifikation von hinten starten. Die von Ersatzfahrern eingefahrenen Punkte zählen nur für die Teamwertung.

§25 Die Teammanager haben jeden Ersatzfahrereinsatz im GGPLC-Forum (entsprechender "Wichtig"-Thread) zu melden und sind für die Einhaltung der Ersatzfahrerregel verantwortlich. Bei Verstößen gegen die Ersatzfahrerregel werden die eingefahrenen Punkte des Ersatzfahrers nicht gewertet, der Einsatz des Fahrers gilt jedoch als verbraucht. Dem Team werden außerdem 30 Punkte abgezogen. 

Anmerkungen

§26 Alle Beteiligten an Überholmanövern sind verantwortlich für den unfallfreien Ablauf, wobei der Überholende besondere Vorsicht walten lassen sollte, weil eine unüberlegte, unachtsame oder falsch eingeschätze Aktion schnell zu einem Unfall führen kann, welcher nicht nur zum Ausfall eines oder mehrerer Wagen führen kann, sondern auch sicher dem Überholenden angelastet wird.
Im Gegensatz zu unserer "Wer vorne ist hat Vorfahrt"-Regel bislang gilt hier eher:
wer eine Position hat, hat diese. Der Kernsatz ist also:
"Jedes behindernde Manöver eines oder mehrerer Fahrer ist verboten."

§27 Ist also der vordere Fahrer gerade beim Einlenken in die Kurve und kann seinen Radius nicht mehr verändern, so darf ihm nicht in die Linie gefahren werden, weil es ihn behindern würde. Ebenso darf ein vorne liegender Fahrer nicht einfach einlenken, wenn neben ihm ein anderer Wagen ist, weil das diesen behindern würde.

§28 Somit sind z.B. Einbremsmanöver in Kurven erlaubt, solange der andere Fahrer nicht gezwungen wird, ins Gras zu gehen oder anders so stark behindert wird, daß er einen empfindlichen Nachteil erfährt oder sogar einen Unfall produziert.
§29 Verboten sind nach diesen Regeln folgende Verhaltensweisen:

  • "die Tür zumachen"
  • zu optimistische Überholmanöver mit Kontakt
  • Überholmanöver, die dazu führen, daß der Überholte ins Gras muß
  • das bewußte Blockieren von hinteren Wagen, während man deutlich langsamer ist
  • auf Geraden Schlangenlinien fahren, um so keinen Überholvorgang zustande kommen zu lassen

§30 Toleriert werden kann allerdings das "Kampflinie fahren", wenn der vordere Wagen vor den Kurven nach innen zieht, um so ein Ausbremsen zu verhindern.

Teams

  • es gibt sieben Teams (Cooper, Lotus...)
  • jedes Team hat einen Teammanager, welcher für die Teammitglieder als Ansprechpartner fungiert
  • Tritt ein Fahrer zweimal in Folge nicht an, ohne dass der Teamchef im voraus benachrichtigt wurde, kann der betreffende Teamchef bei den Admins das Ersetzen dieses Fahrers beantragen.